Wettbewerb für die Neugestaltung des Hopfenmarktes In Hamburg

Anerkennung für den Beitrag für die Neugestaltung mit Archäologischem Fenster

Der Entwurf umfasst einen im Raster der Baumbepflanzungen platzierten Pavillon, ein Archäologisches Fenster und einen mit Aufenthaltsfunktion gestalteten Stadtplatz. Der Pavillon überführt das freiräumliche Konzept des großen Blätterdachs auf abstrakte Weise in die Architektur. Die große, quadratische Dachstruktur lastet auf nur 6 Stützen ab. Unter dem ausladenden Dach werden Foyer- und Cafénutzung von einer umlaufenden Glasfassade eingefasst, so dass der Freiraum scheinbar nahtlos in den Pavillon greift. Das „Archäologische Fenster“ ist bereits über einen länglichen Deckenausschnitt sowohl vom Innen- als auch vom Außenraum einsehbar und weckt schon aus der Ferne als große „Vitrine“ die Neugierde auf die untergeschossige Ausstellung mit dem historischen Wallschnitt. Die obere und die niedrigere Ausstellungsebene sollen als Balkon fungieren und einen ersten Blick auf das Grabungsfeld freigeben.

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Projektdaten

2. Preis im Wettbewerb

  • Bauherr Zoologischergarten Zurich
  • Architekt Henchion Reuter Architekten
  • Landschaftsarchitekt Röntz Landschaftsarchitektur, Berlin
  • Leistungsumfang Wettbewerbsbearbeitung
  • Bearbeitungszeitraum 2008

Projektpartner
Henchion Reuter Architekten
Rehwaldt Landschaftsarchitekten

Elefantenpark für den Zoo Zürich, Schweiz

Der neue Elefantenpark für den Zoo Zürich mit Außen-, Innenanlagen und Besucherbereichen ist als zusammenhängender Lebensraum der asiatischen Elefanten entworfen.

Die Basis des Entwurfes bildet die vorgefundene Landschaft mit ihrer dramatischen Topografie und dem Wald als ortsprägende Elemente. Der bestehende Wald wird Richtung Süden erweitert und schafft somit die Verbindung zur neuen Anlage. Die Waldkante löst sich dabei zunehmend auf und geht in Bauminseln, letztendlich in einzelne große Baumsolitäre oder malerische Baumgruppen über, welche die Savannenlandschaft besetzen. Die Landschaft transformiert vom dichten Wald in die offene Landschaft der Savanne. Hierbei wird das Bild des asiatischen Monsunwaldes herangezogen, der – analog des europäischen Waldes – auch temporär Laub abwerfend ist.

Die Innen- und Außenlandschaften werden intensiv verzahnt, so dass der Übergang fließend ist, für den Besucher beinahe unmerklich. Durch das Geländerelief, die Vegetation und die gezielte Wegeführung wird der Besucher auf seinem Weg auf eine erlebnisreiche Reise mitgenommen, der ihm spannende Fern- und Nahblicke offeriert.

Die eigentliche Halle wird durch ein transparentes Dach aus Folienkissen mit einer filigranen Stahlkonstruktion überspannt, welche sich auf die Landschaft absetzt.

Der Baukörper selbst wird mit einem klaren Grundraster als Skelettbau entwickelt, der dem landschaftsgestalterischen Konzept folgend punktuell überformt wird. Die 10,5m x 26,0m große Rendezvouzterrasse aus Sichtbeton wird als schlanke Platte bemessen, die sich an den Schmalseiten als Rahmen abwinkelt. Der Querschnitt wird als Tragfläche in gevouteter Form zu den Rändern von einer Konstruktionshöhe von 50cm in der Mitte auf 15cm an den Rändern verringert.

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